Warum eine mittlere Führungsebene?

In vielen Schulen ist das Schulleitungsteam mit Verwaltungsaufgaben, der Unterrichtsorganisation und strategischen Entwicklungsprozessen zunehmend überlastet. Die direkte Führung eines Kollegiums von 50 oder mehr Lehrkräften ist für eine einzelne Schulleitung kaum zu bewältigen. Die Folge: Wichtige Gespräche, Feedback, individuelle Förderung oder Qualitätssicherung bleiben auf der Strecke. Eine mittlere Führungsebene kann hier gezielt entlasten und für mehr Qualität und Transparenz in der Schulorganisation sorgen.

 Was bedeutet das konkret?

  • Personalverantwortung wird auf mehrere Schultern verteilt
  • Kommunikations- und Entscheidungswege werden verkürzt
  • Die Qualitätsentwicklung wird strukturierter und kontinuierlicher
  • Die Schulleitung gewinnt Freiraum für strategische Aufgaben

Die Idee ist nicht neu – in beruflichen Schulen ist eine Zwischenebene mit Abteilungsleitungen längst etabliert. Auch in anderen Schulformen wie Gymnasien oder Grundschulen gibt es in einigen Bundesländern bereits erweiterte Leitungsfunktionen mit Führungsverantwortung.

So überzeugen Sie Ihr Kollegium:

Veränderungen können zu Unsicherheit führen. Um Akzeptanz zu schaffen, hilft eine offene Kommunikation. Vermitteln Sie, dass es bei der neuen Struktur nicht um Kontrolle, sondern um Unterstützung geht. Nutzen Sie diese Argumente:

  • Kürzere Wege: Fragen und Anliegen können direkt mit einer verantwortlichen Person geklärt werden.
  • Gezielte Förderung: Regelmäßige Gespräche mit Führungskräften ermöglichen individuelle Weiterentwicklung.
  • Transparenz: Zuständigkeiten und Ansprechpartner:innen sind klar benannt.
  • Partizipation: Entscheidungen werden auf mehr Schultern verteilt und rücken näher ans Kollegium.
Tipp
Stellen Sie die Vorteile in einer Gesamtkonferenz vor, holen Sie Feedback ein und legen Sie konkrete Umsetzungsschritte offen.

 

Das bringt die neue Struktur 

    Schritt für Schritt zur neuen Führungsstruktur

        Die Rolle der Schulleitung: Führung von Führungskräften

                Risiken vermeiden: Klare Rollen, klare Kommunikation

                    Evaluation und Weiterentwicklung