Digitalpakt 2.0: Fördermittel sichern. Schule weiterentwickeln.
Was sich jetzt ändert – und wie Schulleitungen früh die richtigen Entscheidungen treffen.
Bis 2030 stehen dafür 5 Milliarden Euro bereit. Doch wer nicht vorbereitet ist, verliert Gestaltungsspielraum – oft schon vor der eigentlichen Antragstellung.
Warum sich frühe Vorbereitung jetzt auszahlt
- Klarheit über Förderlogik & Zeitfenster
- Entscheidungssicherheit gegenüber Schulträger & Kollegium
- Konkrete Checklisten statt vager Empfehlungen
Im kostenlosen Whitepaper (PDF)
Das bekommen Sie konkret:
- Checklisten zur realistischen Bestandsaufnahme und Konzept-Überprüfung
- Zeitplan mit klaren Meilensteinen: Was muss wann entschieden werden?
- Typische Stolperfallen aus der Praxis – und wie Sie sie vermeiden
- Entscheidungshilfen zwischen Förderfähigkeit, pädagogischem Mehrwert und Nachhaltigkeit
Schnellüberblick: Digitalpakt 2.0 in 90 Sekunden
Das Wichtigste auf einen Blick:
-
Laufzeit 2026–2030 (Maßnahmenstart teils ab 2025), Fördervolumen 5 Mrd. € von Bund und Ländern
-
Neu: Budgetpauschalen für Schulträger statt Einzelanträge
-
Fokus auf Infrastruktur, Wartung und Schulentwicklung; Schulleitungen als strategische Mitgestalter
Was viele unterschätzen
- Ohne Vorbereitung werden andere Schulen im Schulträgerverbund priorisieren
- Fehlen Prioritätenliste, aktualisiertes Konzept und Zeitplan, rutscht die Schule oft nach hinten – nicht aus Absicht, sondern wegen fehlender Entscheidungsgrundlagen
Erfahren Sie jetzt im Whitepaper:
Welche Entscheidungen Schulleitungen jetzt treffen sollten – und wie Sie die die Digitalpakt 2.0-Fördergelder idealerweise nutzen.
Carsten Arntz: Autor & Experte aus der Praxis
Der Schulleiter und Autor ist im Fachbeirat von RAABE. Ihn verbindet strategische Schulleitungsfragen mit konkreten digitalen Lösungen – mit Fokus auf tragfähige Prozesse, effiziente Führung und praxisnahe Umsetzung.
- Oberstudiendirektor i. K.
- Schulleiter des Erzbischöflichen Berufskollegs Köln
- Langjährige Erfahrung in Schulentwicklung & Digitalisierung
FAQs zum Digitalpakt 2.0
Was ist anders am Digitalpakt 2.0?
Was ist anders am Digitalpakt 2.0 im Vergleich zum DigitalPakt 1.0?
DigitalPakt 1.0 brachte WLAN, Endgeräte und digitale Tafeln in fast alle Schulen – aber oft unter hohem Verwaltungsaufwand.
Der Digitalpakt 2.0 zieht daraus Konsequenzen:
- Vereinfachte Förderverfahren
- Standardisierte Prozesse
- Weniger Nachweise, mehr Umsetzung
- Wartung und IT-Administration ausdrücklich mitgedacht
- Möglichkeit länderübergreifender Projekte (z. B. Plattformen, Bildungsclouds)
Entscheidend: Nicht mehr die Antragstechnik, sondern die Qualität der schulischen Planung rückt in den Mittelpunkt.
Wie lange läuft der Digitalpakt 2.0 und wie viel Geld steht zur Verfügung?
Die Laufzeit und Geldhöhe des Digitalpakts 2.0
- Laufzeit: 2026 – 2030 (Maßnahmen können bereits ab 1. Jan. 2025 gestartet und erst 2032 abgeschlossen werden).
- Fördervolumen: 5 Mrd. €, jeweils zur Hälfte von Bund und Ländern.
- Budgets für Länder und Schulträger: Flexiblere, pauschalierte Zuweisungen sollen den Verwaltungsaufwand senken (z.B. Hamburg-bezogen: Nach dem Königsteiner Schlüssel bekommt Hamburg allein rund 120 Mio. € für die Digitalisierung seiner Schulen durch den Digitalpakt 2.0.)
Was bedeutet der Digitalpakt 2.0 konkret für Schulleitungen?
Kein „Der Schulträger regelt das schon.“
Mit dem Digitalpakt 2.0 verschiebt sich die Rolle der Schulleitung deutlich:
Ihre zentralen Aufgaben:
- Digitale Schulentwicklung strategisch steuern
- Medien- bzw. Digitalisierungskonzept fortschreiben
- Prioritäten gegenüber dem Schulträger begründen
- Nachhaltigkeit, Support & Fortbildung mitdenken
- Datenschutz und IT-Sicherheit verantworten
Was sind förderfähige Maßnahmen?
Fördermaßnahmen
Voraussichtlich förderfähig sind u. a.:
- WLAN, LAN, Glasfaser, Server
- Endgeräte, Digitale Tafeln & Präsentationstechnik
- Lernplattformen & Schulsoftware
- IT-Administration & Device-Management
- KI-Unterstützung
- Fortbildungs- und Entwicklungsmaßnahmen
Wichtig:
Nicht alles, was digital ist, ist automatisch förderfähig – und nicht alles Förderfähige ist pädagogisch sinnvoll.
Wie gehen Schulen jetzt vor?
Der Praxisleitfaden
Bewährt hat sich ein klar strukturierter Prozess:
- Bestandsaufnahme der vorhandenen digitalen Infrastruktur
- Aktualisierung des Medien- bzw. Digitalisierungskonzepts
- Abstimmung mit dem Schulträger (Bedarf & Zeitplan)
- Priorisierung förderfähiger Maßnahmen
- Umsetzung, Fortbildung, Support sichern
Viele Schulen scheitern nicht an den Fördergeldern – sondern an der Umsetzung.
Jetzt für den Newsletter anmelden:
Digitalpakt 2.0 Updates & Praxisimpulse für Schulleitungen
Sie erhalten:
-
Aktuelle Updates und fundierte Einordnungen zu Bildungspolitik & Schulentwicklung
-
Interviews mit Expert:innen aus Schule, Verwaltung und Praxis
-
Konkretes Praxiswissen und Orientierung für Ihren Alltag als Schulleitung
Schulleitung Online: Fachwissen, das im Alltag trägt
Mit Schulleitung Online begleiten wir Schulleitungen bei allen strategischen Fragen – von Schulentwicklung über Recht bis Digitalisierung.
- fundierte Fachbeiträge
- praxisnahe Entscheidungshilfen
- rechtssichere Orientierung
Jetzt informieren & Abo abschließen: