Die Leitung einer Schule bedeutet tagtäglich, unterschiedlichste Anforderungen parallel zu meistern: Gespräche vorbereiten, Projekte umsetzen, spontane Anliegen aus dem Kollegium beantworten, Verwaltungsaufgaben erledigen und gleichzeitig die pädagogische Entwicklung der Schule im Blick behalten. Ohne eine klare Struktur kann dieser Mix schnell zur Überforderung führen.

Digitales Selbstmanagement hilft, den Überblick zu behalten. Doch der Markt an Tools ist riesig – und oft eher ein zusätzlicher Störfaktor. Statt in der Vielfalt unterzugehen, lohnt es sich, einem einfachen Prinzip zu folgen: dem 3-Werkzeuge-Prinzip. Es reduziert die Komplexität und ermöglicht Ihnen, mit nur wenigen digitalen Helfern Ihren Arbeitstag zu organisieren – effizient, übersichtlich und nachhaltig.

Warum digitales Selbstmanagement für Schulleitungen unverzichtbar ist

Im Alltag von Schulleitungen treffen ständig neue Informationen ein: Mails von Eltern, Gesprächsnotizen, Anfragen des Kollegiums oder Termine mit Behörden. Wer all dies im Kopf behalten oder auf Zettel schreiben will, verliert unweigerlich den Überblick.

Ein kluges digitales Selbstmanagement bietet entscheidende Vorteile:

  • Übersichtlichkeit: Alles Wichtige ist jederzeit abrufbar – unabhängig davon, ob Sie im Büro, im Klassenzimmer oder unterwegs sind.
  • Zeitgewinn: Routinen automatisieren Abläufe und schaffen Freiräume für strategische Aufgaben.
  • Kollaboration: Aufgaben und Termine lassen sich leicht mit Kolleginnen, Kollegen oder dem Sekretariat teilen.
  • Sicherheit: Moderne, DSGVO-konforme Tools schützen sensible Daten.

Gerade in Zeiten, in denen auch KI-gestützte Werkzeuge wie Microsoft Copilot oder ChatGPT Aufgaben wie E-Mail-Zusammenfassungen, Protokollentwürfe oder Terminabstimmungen übernehmen können, wird es für Schulleitungen immer wichtiger, digitale Systeme bewusst auszuwählen und strukturiert einzusetzen.

Vorteile eines digitalen Selbstmanagements
  • Eine Lösung für unterschiedliche digitale Endgeräte (PC, Tablet, Smartphone)
  • Echtzeitaktualisierungen
  • Diverse zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten wie Erinnerungen, Anhänge, Zeiträume
  • Trennung von Privatem und Beruflichem, bei gleichzeitigem gemeinsamem Handling
  • Verschiedene Darstellungsoptionen

 

Das 3-Werkzeuge-Prinzip: Einfach, klar, wirkungsvoll

Das 3-Werkzeuge-Prinzip besteht aus dem digitalen Eingangskorb, der digitalen Aufgabenliste und dem digitalen Kalender. Schulleitungen können das Prinzip unabhängig von der Schulform umsetzen. Es folgt dem digitalen Minimalismus und benötigt maximal zwei Apps, die in den meisten Fällen bereits auf dem jeweiligen digitalen Endgerät vorinstalliert sind. Dieses Vorgehen fördert die Übersicht und den Fokus auf das Wesentliche.

          Fazit