Viele neue Schulleitungen tappen in die gleiche Falle: Sie wollen zeigen, dass sie alles im Griff haben – und übernehmen deshalb zu viele Aufgaben selbst. Das ist nachvollziehbar, aber langfristig weder effizient noch gesund. Führung bedeutet nicht, alles selbst zu erledigen, sondern dafür zu sorgen, dass es erledigt wird – in der bestmöglichen Qualität.

 

Delegation als strategisches Werkzeug

Gezieltes Delegieren verschafft Ihnen den Raum, sich um die wirklich entscheidenden Führungsaufgaben zu kümmern: Schulentwicklung, Personalführung, strategische Planung.

Fragen zur Selbstprüfung:

  • Muss ich diese Aufgabe wirklich selbst erledigen?
  • Kann jemand im Team diese Aufgabe übernehmen – vielleicht sogar besser als ich?
  • Ist die Aufgabe eine gute Gelegenheit zur Weiterentwicklung einer Lehrkraft?
Wichtig
Delegation ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck von Vertrauen und Führungsstärke.

 

Die vier Schritte erfolgreicher Delegation

1. Klarheit schaffen: Beschreiben Sie Aufgabe, Ziel und Rahmenbedingungen eindeutig. Unklare Erwartungen führen zu Frust – auf beiden Seiten.

2. Passende Person auswählen: Berücksichtigen Sie Fähigkeiten, Interessen und Entwicklungspotenzial der Kolleginnen und Kollegen.

      Delegation und Teamkultur

        Fazit: Delegieren schafft Freiraum und stärkt das Team