In einer digital vernetzten Welt brauchen Schülerinnen und Schüler mehr als reines Faktenwissen. Selbstreguliertes Lernen macht Lernende zu aktiven Gestalter:innen ihres Lernprozesses. Sie wählen Inhalte, Methoden und Lernpartner, setzen sich (mit Unterstützung) eigene Ziele, planen ihr Vorgehen und reflektieren die Ergebnisse. Lehrkräfte begleiten als Coaches, beobachten und beraten.

Gleichzeitig spielt die Gestaltung von Lernzeiten im Ganztag eine Schlüsselrolle. Die Qualitäts‑ und UnterstützungsAgentur (QUA‑LiS NRW) definiert Lernzeiten als differenzierte Übungs- und Vertiefungsphasen, in denen Schüler:innen individuell gefördert werden. Gut konzipierte Lernzeiten schaffen Bildungsgerechtigkeit, weil sie sich an unterschiedlichen Ausgangslagen, Neigungen und Bedarfen orientieren. Dieser Leitfaden verbindet beide Ansätze: Er zeigt, wie Schulleitungen SGL mit Lernzeiten koppeln und systematisch in die Schulentwicklung einbinden können.

Bestandsaufnahme und Unterrichtsstandards

    Als Team eine Basis schaffen – Unterstützung im Blick haben

      Ein gemeinsames Ziel definieren – Anknüpfung an Vorhandenes mitdenken

          Schülerinnen und Schüler einbeziehen – ihre Perspektive nutzen

            Fazit