„Ey, Kollege, hast du die Mail von Maxines Vater, Herrn Schwab, gesehen? Super unfreundlich und eine Erwartungshaltung, das geht gar nicht! Ich entscheide im Hinblick auf die Klasse, wie oft wir interaktive Übungen am Tablet machen. Glaubt, im Unterricht dabei zu sein und zu wissen, wie der Hase läuft. Wie alle anderen auch. Ich glaube, das mit dem zeitgemäßen Unterricht bricht uns noch das Genick, diese 1000 Mails jede Woche.“

(Kollegenplausch in der kleinen Pause, begleitet vom Nicken der Vorbeilaufenden)

Ein beiläufiger Kommentar im Lehrerzimmer, eine aufgebrachte Elternmail oder eine kritische Bemerkung im Unterricht: Im Schulalltag entstehen viele Gespräche, in denen sich unterschiedliche Erwartungen, Erfahrungen und Sichtweisen zeigen.

Doch was passiert mit diesen Stimmen? Wer hört genau hin, greift Anliegen auf und sorgt dafür, dass aus Unmut ein konstruktiver Austausch wird?

Wie aus den kleinen „Oh!“-Momenten des Schulalltags echte Beteiligung und gemeinsame Schulentwicklung entstehen können, ist vor allem eine Frage der Kommunikation – und der Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen.

Wer bemerkt es eigentlich …

    Tablet ahoi

    Vom „Oh!“ zum „Ah!“

      Demokratische Partizipation im Schulalltag

      Schulleitung: Alles im Blick, alles im Griff?

        Und was sagen wir jetzt Herrn Schwab?

        Fazit: Ein „Oh!“ für alle?