Als Schulleitung mehr Spielraum schaffen
Zusammenfassung
Als Schulleitung mehr Spielraum schaffen – Aufgaben erfolgreich delegieren
Warum Delegation Führungsspielraum schafft
- Wer alles selbst macht, verliert Zeit für Schulentwicklung und Personalführung.
- Delegation ist Ausdruck von Vertrauen und Führungsstärke – kein Zeichen von Schwäche.
- Klar delegierte Verantwortungen erhöhen Qualität und Verbindlichkeit im Alltag.
Strategischer Fokus statt Operativstress
- Delegieren schafft Kapazität für Leitungsaufgaben: Vision, Schulprogramm, Qualitätsentwicklung.
- Leitfrage: „Muss ich das selbst tun – oder ist es eine Lernchance fürs Kollegium?“
- Systematisch prüfen: Aufgabe, Ziel, Kompetenzen, Entwicklungspotenzial.
Vier Schritte der erfolgreichen Delegation
- Klarheit: Aufgabe, Ziel, Rahmen, Ressourcen und Erfolgskriterien eindeutig machen.
- Passung: Stärken, Interessen und Entwicklungsziele der Lehrkraft berücksichtigen.
- Verbindlichkeit: Zwischenziele, Termine, Feedback und Verantwortlichkeiten festlegen.
- Loslassen mit Sicherung: Ansprechbar bleiben, kontrollieren in sinnvollen Schleifen.
Was sich (nicht) delegieren lässt
- Gut delegierbar: Projekt-/Veranstaltungsorganisation, Fachkonferenzen, AGs, Wettbewerbe/Kooperationen.
- Nicht delegierbar: Personalentscheidungen, Disziplinarmaßnahmen, amtliche Kommunikation, Grundsatzentscheidungen.
- Delegationsgrenzen transparent machen – Überdelegation vermeiden.
Teamkultur & Motivation stärken
- Verantwortungskultur durch Transparenz, Beteiligung und Wertschätzung fördern.
- Übernommene Aufgaben sichtbar würdigen (Konferenz, Newsletter).
- Delegation als Entwicklungsangebot kommunizieren („Stretch“-Aufgaben mit Coaching).
Als Schulleitung mehr Spielraum schaffen – Aufgaben erfolgreich delegieren
Viele neue Schulleitungen tappen in die gleiche Falle: Sie wollen zeigen, dass sie alles im Griff haben – und übernehmen deshalb zu viele Aufgaben selbst. Das ist nachvollziehbar, aber langfristig weder effizient noch gesund. Führung bedeutet nicht, alles selbst zu erledigen, sondern dafür zu sorgen, dass es erledigt wird – in der bestmöglichen Qualität.
Delegation als strategisches Werkzeug
Gezieltes Delegieren verschafft Ihnen den Raum, sich um die wirklich entscheidenden Führungsaufgaben zu kümmern: Schulentwicklung, Personalführung, strategische Planung.
Fragen zur Selbstprüfung:
- Muss ich diese Aufgabe wirklich selbst erledigen?
- Kann jemand im Team diese Aufgabe übernehmen – vielleicht sogar besser als ich?
- Ist die Aufgabe eine gute Gelegenheit zur Weiterentwicklung einer Lehrkraft?
| Wichtig |
| Delegation ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck von Vertrauen und Führungsstärke. |
Die vier Schritte erfolgreicher Delegation
1. Klarheit schaffen: Beschreiben Sie Aufgabe, Ziel und Rahmenbedingungen eindeutig. Unklare Erwartungen führen zu Frust – auf beiden Seiten.
2. Passende Person auswählen: Berücksichtigen Sie Fähigkeiten, Interessen und Entwicklungspotenzial der Kolleginnen und Kollegen.
Delegation und Teamkultur
Fazit: Delegieren schafft Freiraum und stärkt das Team
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