Onboarding ist ein zentraler Übergang, der die langfristige Eingliederung und den Erfolg neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – hier besonders neuer Lehrpersonen – prägt. Ein wirksamer Prozess berücksichtigt Bedürfnisse und Motivation und verbindet Maslows Bedürfnispyramide mit den Five I (Impression, Induction, Integration, Immersion, Independence). Diese Kombination schafft eine ganzheitliche Perspektive, erfüllt Bedürfnisse auf mehreren Ebenen und fördert Bindung und Leistung nachhaltig.

 

Die Bedeutung von Onboarding

„A person who feels appreciated will always do more than what is expected.“

Dieses Zitat betont die Rolle von Wertschätzung im Onboarding-Prozess. Neue Mitarbeitende, besonders Lehrkräfte, suchen einen Ort, an dem sie sich angenommen und bedeutsam fühlen.

Onboarding beschreibt organisationale Maßnahmen zur Sozialisation neuer Kolleginnen und Kollegen (Klein & Polin, 2012). Der Prozess beginnt mit dem ersten Kennenlernen, reicht über den ersten Arbeitstag bis zu den ersten 100 Tagen und zielt auf eine erfolgreiche Integration und langfristige Bindung ab.

Als Teil der Personalbildung („Training into the job“) ist Onboarding nach Engelhardt (2006) ein zentraler Baustein der Schulentwicklung.

 

Die „Five I“ im Onboarding

Die „Five I“ – Impression, Induction, Integration, Immersion und Independence – beschreiben zentrale Phasen bei der Einführung neuer Mitarbeitender. Jede Stufe unterstützt Wissenserwerb und persönliche Entfaltung.

Entscheidend ist die Authentizität der Schulleitung (Birmele, Böhmers, Lemke et al. 2020): Ehrliche Kommunikation, klare Erwartungen und ein realistisches Bild der Schulkultur schaffen Vertrauen. Dies erleichtert neuen Kolleginnen und Kollegen das Ankommen, stärkt Schulkultur, Engagement und Loyalität.

Im Anschluss wird die Bedeutung der einzelnen „Five I“ näher erläutert.

            Die ganzheitliche Perspektive

              Praxistipps

                        Konkreter Umsetzungsplan für Schulleitungen

                          Fazit