Der Übergang in die weiterführende Schule ist für viele Kinder ein Neustart – fachlich, sozial und organisatorisch. Gleichzeitig werden früh Weichen gestellt: Erwartungen an Abschlüsse, Leistungsbilder, Lernbiografien. Genau in dieser Phase zeigt sich ein Kernproblem klassischer Ziffernoten: Sie wirken klar, bilden aber individuelle Lernstände, Stärken, Entwicklungsverläufe und Förderbedarfe nur sehr begrenzt ab. Im Ergebnis entsteht schnell Selektion statt gezielter Unterstützung.

Eine Alternative, die sich in Schulen bewährt hat: Zeugnisgespräche, ergänzt durch Kompetenzraster, die fachliche Rückmeldung standardisieren und für Eltern und Schülerschaft nachvollziehbar machen.

Der entscheidende Punkt für Schulleitungen: Es geht nicht um „ein neues Gesprächsformat“, sondern um eine veränderte Rückmeldekultur, die das ganze Schuljahr über wirkt. Lesen Sie im folgenden Artikel, wie Sie kompetenzorientierte Zeugnisgespräche im Jahrgang 5/6 einführen.

 

Warum Zeugnisgespräche – und warum gerade in 5/6?

Der Knackpunkt: Ohne Standards kippt die Transparenz

Lösung für die Steuerung: Kompetenzraster als gemeinsamer Standard

    Umsetzung als Schulentwicklung: So kommen Sie vom Beschluss zur Praxis

        Fazit: So starten Sie als Schulleitung