Vernetzung mit anderen Schulleitungen
Zusammenfassung
Warum vernetzen wichtig ist? – Schulleitungsnetzwerke als Inspiration und sicherer Hafen
Warum Vernetzung wichtig ist
- Rollenbild der Schulleitung hat sich Richtung Leadership, Recht & Kommunikation erweitert.
- Einzelkämpfertum überfordert und gefährdet Qualität.
- Netzwerke gleichen fehlende Ressourcen (Zeit, Fortbildung, Coaching) aus.
Konkreter Nutzen für den Alltag
- Kürzere Informationswege und praxistaugliche Anwendungshinweise.
- Ideenwerkstatt durch Perspektivenmix, gemeinsame Projektentwicklung.
- Entlastung durch Austausch mit „Gleichgesinnten“.
Netzwerke als Interessenvertretung
- Bündeln Anliegen, vertreten diese gegenüber Behörden/Trägern.
- Reale Verbesserungen möglich (z. B. Dokumentenpools, besserer Infofluss).
Ganzes SL-Team vernetzen
- Unterschiedliche Rollen ⇒ unterschiedliche Fragestellungen.
- Verteilung auf verschiedene Netzwerke erhöht Reichweite & Relevanz.
- Erweiterte SL profitiert (mittleres Management, Rollenambivalenz).
So fördern Sie Vernetzung
- Kolleg:innen mit konkreten Vorteilen ansprechen, zum „Schnuppern“ mitnehmen.
- Intern Projektgruppen bilden, extern Mitstreiter:innen suchen.
- Alternativ: individuelles Netzwerk über Veranstaltungen/aktive Kontaktpflege.
Beispiele für Netzwerke
- Berufsverbände: ASD, BSV, SLVNRW; kommunal: IHS KV Frankfurt a. M.
- Themenbezogen: Forum Bildung Digitalisierung, „Blick über den Zaun“.
Fazit
Schulleitungsnetzwerke senken Komplexität, beschleunigen Informationsflüsse und stärken die Interessenvertretung. Starten Sie mit 1–2 passenden Verbänden, verteilen Sie Rollen im Team auf unterschiedliche Netzwerke und definieren Sie 1–2 gemeinsame Projekte für schnellen, sichtbaren Nutzen.
Vernetzung mit anderen Schulleitungen – Warum Netzwerke für Führungskräfte unverzichtbar sind
Sowohl das Berufsbild der Lehrkraft als auch das der einzelnen Schulleitungsmitglieder hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch verändert. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Hauptaufgabe in der Verwaltung bestanden. Zahlreiche Aufgaben aus dem Management und Leadership sind heute alltäglich.
Selbstverständlich müssen die heutigen vielfältigen Kompetenzen einer „normalen“ Lehrkraft ebenso vorhanden sein, um eine Schule nicht nur verwalten, sondern auch im Sinne der Pädagogik führen zu können.
| Wichtig |
| Diese Veränderung des Berufsbildes Schulleitung hängt zweifelsohne mit der gesellschaftlichen Entwicklung zusammen. Schule (und damit auch Schulleitung) ist immer auch ein Spiegel der Gesellschaft auf der einen und gleichzeitig ein Former der Gesellschaft auf der anderen Seite. Unsere Welt wird immer komplexer und individueller und damit auch unsere Schulen.Schulleitungen als Führungskräfte von Schulen müssen sich somit zwangsweise synchron hierzu mit entwickeln. Andernfalls wirkt sich dies auf die Schule und deren Bildungsqualität aus. |
Diese neuen Anforderungen und deren Komplexität an das Rollenbild von Schulleitungen würde eine einzelne Person maßlos überfordern. Gepaart mit zusätzlich viel zu knappen Zeit-, Weiterbildungs-, Coaching- und Geldressourcen für Schulleitungen muss dies letztlich zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung der Person, Resignation oder einer extremen Minderung der schulischen Qualität vor Ort führen. Das muss aber nicht sein.
Die einzige Möglichkeit dem entgegenzuwirken ist die Vernetzung, sowohl schulintern als auch schulextern. Netzwerke helfen Ihnen dabei, kompetent mit der Komplexität der Gesellschaft und damit auch mit den Anforderungen an Schulen vor Ort umzugehen. Sie bieten dabei verschiedene Vorteile, die Ihnen den Alltag in der Schulleitung erheblich erleichtern.
| Vorteile von Netzwerken |
| Durch Netzwerke entstehen kurze Informationswege. Diese ermöglichen es Ihnen, schneller an Informationen jeglicher Art zu kommen, ohne sie selbst erarbeiten zu müssen. Zudem erhalten Sie die Möglichkeit, neben der Information eine Anwendungserklärung zu bekommen, die auf den Schultag abgestimmt ist. Diese Informationen können vielfältiger Art und Weise und etwa von einer reinen Sach- bis hin zu einer Hintergrundinformation reichen.
Netzwerke sind „Ideenwerkstätten“. Durch verschiedene Perspektiven und Einblicke von anderen Menschen können diese für einen selbst ideenstiftend sein. Gleichzeitig können auch gemeinsam Ideen entwickelt und sich gemeinsam zu dessen Umsetzung verabredet werden. Netzwerke sind auch immer Interessenvertretungen, die es ermöglichen unterschiedliche Menschen unterschiedlicher Sozialisation und Herkunft zusammenzubringen und für ein Thema ein-zustehen sowie dies in der Gesellschaft voranzubringen. Ein Netzwerk ist auch immer ein Ort des Austauschs von Menschen, die etwas verbindet. Oftmals hilft der Austausch bereits den Stress des Alltags besser zu verarbeiten und bietet damit neue Kraft für den Alltag. |
Netzwerke als Unterstützung in der komplexen Rolle der Schulleitung
Schulleitungen stehen unter starkem Druck: Sie müssen die gesellschaftliche Komplexität so herunterbrechen, dass Schulen Schülerinnen und Schüler mit einfachen Mitteln auf die Zukunft vorbereiten, gleichzeitig aber Inhalte und Kompetenzen aus Gegenwart und Vergangenheit vermitteln. Hinzu kommt eine immer aufwendigere Verwaltung.
Schulleitung als Team: Netzwerke nutzen und Rollen stärken
Wie kann ich Vernetzung fördern?
Welche Netzwerke gibt es?
Wichtig: Risiken im Blick behalten
Fazit
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