Der Wechsel in die Schulleitung verändert nicht nur Ihre Aufgaben – er verändert auch Ihre Rolle im Kollegium. Plötzlich sind Sie nicht mehr nur Teil des Teams, sondern tragen Verantwortung für das große Ganze. Sie steuern, entscheiden, vermitteln – und müssen zugleich Ihre persönliche Haltung neu definieren.

Dieser Rollenwechsel verläuft selten reibungslos. Umso wichtiger ist es, sich selbst regelmäßig zu reflektieren: Was will ich als Schulleitung bewirken – und wie will ich führen?

 

Sich von Anfang an Klarheit verschaffen

Viele neue Schulleitungen berichten, dass sie sich in den ersten Wochen überfordert oder „verloren“ fühlen. Das ist normal. Der Schlüssel liegt darin, nicht nur Aufgaben zu verwalten, sondern sich auch über die eigene Führungsidentität bewusst zu werden.

Reflexionsfragen zur Rollenschärfung:

  • Was ist mir als Führungskraft besonders wichtig?
  • Wofür möchte ich stehen – was ist mein „Markenzeichen“?
  • Wie möchte ich wahrgenommen werden?
  • In welchen Situationen möchte ich klar führen – wo lasse ich bewusst Raum?
Tipp
Schreiben Sie Ihre Antworten stichpunktartig auf. Schon dieser Schritt hilft, Haltung zu gewinnen.

 

Sich treu bleiben – aber die Rolle neu ausfüllen

Ein häufiger Fehler: in der neuen Rolle so zu agieren, wie man es als Lehrkraft oder Konferenzleitung getan hat. Doch Leitung bedeutet mehr als Organisation.

Sie sind nun:

        Fazit: Die Führungskraft in sich finden