Von der Kollegin zur Führungskraft
Zusammenfassung
Von der Kollegin zur Führungskraft – Die neue Rolle souverän ausfüllen
Rollenwechsel verstehen
- Schulleitung verändert Aufgaben und Position im Kollegium.
- Verantwortung für Steuerung, Entscheidungen und Vermittlung.
- Leitungsidentität bewusst entwickeln statt nur „mitlaufen“.
Rollenklarheit schaffen
- Eigene Führungsprinzipien definieren: Wofür stehe ich? Wie will ich wirken?
- Konkrete Reflexionsfragen nutzen (Markenzeichen, Wahrnehmung, Führungsstärke).
- Antworten schriftlich festhalten – Haltung wird dadurch greifbar und stabil.
Stärken gezielt übertragen
- Nicht mehr wie als Lehrkraft agieren: Rolle aktiv neu ausfüllen.
- Von „Teamarbeit“ zu „Teamentwicklung mit klaren Rollen & wertschätzender Kultur“.
- Verantwortung für Schulentwicklung, Innovation und Entscheidungen annehmen.
Selbstführung etablieren
- Wöchentliche Reflexionszeit (z. B. 30 Min. freitags).
- Leadership-Journal für Entscheidungen, Erlebnisse, Learnings führen.
- Netzwerk mit Stellvertretung und externen SLs pflegen.
Klar kommunizieren
- Absichten und Gründe transparent machen.
- Hinter Entscheidungen stehen – auch bei Unbeliebtheit.
- Ansprechbar bleiben, ohne Beliebigkeit; Unsicherheit untergräbt Vorhaben.
Von der Kollegin zur Führungskraft – Die neue Rolle souverän ausfüllen
Der Wechsel in die Schulleitung verändert nicht nur Ihre Aufgaben – er verändert auch Ihre Rolle im Kollegium. Plötzlich sind Sie nicht mehr nur Teil des Teams, sondern tragen Verantwortung für das große Ganze. Sie steuern, entscheiden, vermitteln – und müssen zugleich Ihre persönliche Haltung neu definieren.
Dieser Rollenwechsel verläuft selten reibungslos. Umso wichtiger ist es, sich selbst regelmäßig zu reflektieren: Was will ich als Schulleitung bewirken – und wie will ich führen?
Sich von Anfang an Klarheit verschaffen
Viele neue Schulleitungen berichten, dass sie sich in den ersten Wochen überfordert oder „verloren“ fühlen. Das ist normal. Der Schlüssel liegt darin, nicht nur Aufgaben zu verwalten, sondern sich auch über die eigene Führungsidentität bewusst zu werden.
Reflexionsfragen zur Rollenschärfung:
- Was ist mir als Führungskraft besonders wichtig?
- Wofür möchte ich stehen – was ist mein „Markenzeichen“?
- Wie möchte ich wahrgenommen werden?
- In welchen Situationen möchte ich klar führen – wo lasse ich bewusst Raum?
| Tipp |
| Schreiben Sie Ihre Antworten stichpunktartig auf. Schon dieser Schritt hilft, Haltung zu gewinnen. |
Sich treu bleiben – aber die Rolle neu ausfüllen
Ein häufiger Fehler: in der neuen Rolle so zu agieren, wie man es als Lehrkraft oder Konferenzleitung getan hat. Doch Leitung bedeutet mehr als Organisation.
Sie sind nun:
Fazit: Die Führungskraft in sich finden
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