Digitalisierung verändert Schule grundlegend. Es geht nicht nur um Technik, sondern um eine neue Lernkultur, neue Kompetenzen und veränderte Erwartungen an Schule. Schulleitungen stehen dabei im Zentrum dieses Wandels. Sie geben Orientierung, treffen strategische Entscheidungen und gestalten Prozesse aktiv mit. Ohne eine visionäre und zugleich pragmatische Schulleitung bleibt digitale Schulentwicklung oft stecken.

 

Was bedeutet Digital Leadership?

Digital Leadership beschreibt die Fähigkeit, die Schule strategisch auf den digitalen Wandel auszurichten. Dazu gehören:

  • eine klare Vision für Lernen und Lehren in der digitalen Welt,
  • die Entwicklung und Steuerung eines Medienkonzepts,
  • Investitionen in Technik, Support und Fortbildung,
  • die Einbindung des Kollegiums in Entwicklungsprozesse,
  • und die Verbindung von Digitalisierung mit anderen Schulentwicklungsfeldern (z. B. Inklusion, Ganztag, individuelle Förderung).

 

Studienlage: Deutschland im digitalen Mittelfeld

Internationale Studien wie die International Computer and Information Literacy Study (ICILS) zeigen: Deutschland liegt beim Erwerb digitaler Kompetenzen nur im Mittelfeld. Nur wenige Schüler:innen erreichen die Leistungsspitze, ein Drittel bleibt auf den unteren Kompetenzstufen. Ein wesentlicher Grund: fehlende strategische Steuerung und unzureichende Ausstattung. Schulleitungen sind gefordert, hier gezielt gegenzusteuern.

Hinweis
Die Ergebnisse der vergangenen ICILS-Studien finden Sie unter

Strategische Steuerung durch die Schulleitung

Schulleitungen nehmen bei der digitalen Transformation drei zentrale Rollen ein:

1. Macht-TreiberSie treffen Entscheidungen zur Ausstattung, stellen Ressourcen bereit und priorisieren Digitalisierung im Schulprogramm.

Handlungsschritte für Schulleitungen

    Fazit

    Literatur