Während eines Sportfestes auf dem Sportplatz der Schule nimmt ein zwölfjähriger Schüler an einem längeren Ausdauerlauf teil. Die Temperaturen sind hoch, Schattenplätze sind kaum vorhanden, und Trinkpausen wurden nur unregelmäßig eingeplant. Der Schüler zeigt zunächst Konzentrationsprobleme und wirkt zunehmend erschöpft, bevor er schließlich zusammenbricht. Im Rahmen der Erstversorgung wird ein Sonnenstich diagnostiziert.

Trotz vielfältiger Präventionsmaßnahmen kommt es weiterhin zu einer hohen Zahl von Unfällen im Schulalltag: Allein 356.460 Unfälle wurden 2024 allein aus dem Bereich des Schulsports gemeldet, was über 35% aller meldepflichtigen Schulunfällen entspricht. Mit 292.705 gemeldeten Unfällen ist auch die Unfallgefahr in Unterricht und Tagesbetreuung relativ hoch (knapp 29% aller gemeldeten Unfälle), wie die → Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung bekannt gibt.

Diese Realität macht deutlich, dass Sicherheit kein einmal erreichter Zustand ist, sondern kontinuierlich organisiert, überprüft und weiterentwickelt werden muss.

Sicherheit und Gesundheitsschutz gehören daher zu den zentralen Aufgaben moderner Schulen. Unter dem Leitbild der „guten gesunden Schule“ verstehen wir nicht nur die Vermeidung von Unfällen, sondern einen umfassenden Ansatz, der körperliche, psychische und soziale Gesundheit gleichermaßen berücksichtigt. Schulen sollen Lernorte sein, die Sicherheit bieten und gleichzeitig die Entwicklung eines gesundheitsbewussten und eigenverantwortlichen Verhaltens fördern.

 

Spezielle Gefährdungsbereiche im Schulalltag

Erste Hilfe und rechtliche Grundlagen

Verantwortlichkeiten

      Exemplarischer Ablauf für Erste Hilfe

      Sicherheitserziehung und Präventionskompetenz

      Fazit