Als Schulleitung neu im Amt wünschen Sie sich vermutlich vor allem eines: eine gelingende Zusammenarbeit mit Ihrer Stellvertretung und dem Leitungsteam. Eine gute Basis entsteht nicht von allein – sie braucht Strukturen, Klarheit und eine Kultur des Feedbacks. Wenn Sie von Anfang an darauf setzen, erleichtern Sie sich nicht nur den Start, sondern schaffen die Grundlage für eine professionelle Kooperation, die das gesamte Schulleitungsteam stärkt.

Von Anfang an Klarheit schaffen

Bevor Sie starten, machen Sie sich bewusst: Auch Ihre Stellvertretung steht in einer klaren Rolle – nicht nur als Person, sondern als Mitglied der Schulleitung. Private Sympathien oder gar Freundschaften können hilfreich sein, dürfen aber die professionelle Zusammenarbeit nicht ersetzen. Sorgen Sie deshalb früh für eine gemeinsame Basis:

  • Welche Erwartungen haben Sie aneinander?
  • Welche Kommunikationswege sollen genutzt werden?
  • Wie möchten Sie Rückmeldungen einholen und geben?

So vermeiden Sie Missverständnisse und schaffen Transparenz – für sich, Ihr Team und die gesamte Schulgemeinschaft.

Gemeinsame Basis

Denken Sie immer daran, dass sowohl Sie als auch Ihre Stellvertretung sich in der Rolle der Schulleitung befinden. Für eine gemeinsame, professionelle berufliche Zusammenarbeit ist dieses Bewusstsein der Rolle wichtig. Natürlich ist auch eine private Freundschaft mit der Stellvertretung möglich. Seien Sie sich aber trotzdem immer bewusst, dass Sie in der Schule in der Rolle als Schulleiterin bzw. Schulleiter agieren.

Reflexion

Bevor Sie an der Schule begonnen haben, haben Sie sich bestimmt schon Gedanken darüber gemacht, wie Sie empfangen werden und im Schulleitungsteam Unterstützung finden. Diese Gedanken spielen sich gewöhnlich in unserem Kopf ab und sind aus diesem Grund dem Gegenüber nicht transparent. Deshalb sollten Sie Ihre Vorstellungen mit denen Ihrer Stellvertretung/Ihrem Team abgleichen und überlegen, wie Feedback und Reflexion die Grundlage der zukünftigen Zusammenarbeit bilden können. So herrscht von Anfang an Klarheit und es entstehen keine Missverständnisse über Erwartungen Ihrerseits oder Vorstellungen der anderen andererseits.

Gemeinsame Arbeit lebt von einer offenen Kommunikation. Sie arbeiten an der neuen Schule mit Menschen zusammen, die Sie vermutlich vorher nicht gekannt haben. Ihre Aufgabe ist es deshalb, sich mit der Stellvertretung und/oder dem Schulleitungsteam „zusammenzuraufen“ und eine gemeinsame Ebene zu schaffen, auf der sie professionell zusammenarbeiten können.

 

Warum Feedback unverzichtbar ist

Feedback zur Professionalisierung nutzen

    Fazit