Schulen sind heute Lern- und Lebensräume. Ob Demokratie dort gelingt, hängt entscheidend vom Vorbild der Schulleitung ab. Wer Beteiligung, Respekt und Verantwortung stärken will, muss sie nicht nur einfordern, sondern konsequent vorleben – in transparenten Konferenzen ebenso wie in echten Mitbestimmungsstrukturen wie einem Schulparlament. Veränderung beginnt dabei weniger mit großen Reformen als mit klaren Haltungen und alltäglichem Handeln.

„Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.“

(Seneca)

Das fast 2000 Jahre alte Zitat des römischen Philosophen wird heute meist umgedreht: Schule soll auf das Leben vorbereiten. Dazu gehört auch Demokratiebildung. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in den Kompetenzrahmen für demokratische Kultur des Europarats und zeigt, wie Schulleitungen ihn im Alltag umsetzen können.

Demokratische Schulkultur als Schwerpunkt

    Umsetzungsmöglichkeiten in der Schule