Wer neu in die Schulleitung kommt, merkt schnell: Ein Schuljahr organisiert sich nicht von selbst. Zwischen Ferienregelungen, Prüfungsphasen, Konferenzen, Klassenarbeiten, Elternabenden und schulischen Veranstaltungen braucht es eine verlässliche Jahresterminplanung, die Orientierung gibt und zugleich Freiräume lässt.

Ein gut gepflegter Jahresterminplan ist deshalb weit mehr als eine organisatorische Pflichtübung: Er schafft Transparenz, verhindert Überschneidungen und hilft, Belastungsspitzen für Kollegium, Verwaltung und Schulgemeinschaft zu vermeiden.

 

Ein zentraler Jahresterminplan schafft Struktur in der Schulleitung

Eine zuverlässige, langfristige Terminplanung geht verantwortlich mit der Arbeitszeit aller Beteiligten um, respektiert die Planungsautonomie des Kollegiums, vermeidet Stress und Überschneidungen und sichert das Ineinandergreifen der Gremien.

Die Faustregel: Je klarer die zentralen Setzungen der Leitung, desto klarer auch die Freiräume für die Kolleginnen und Kollegen.

Wofür Sie Verantwortung übernehmen

Bewährt hat sich ein gestaffeltes System:

  • ein Jahresterminplan (auch in einer Fassung für Eltern und Schüler auf der Homepage),
  • ein Monatsplan zur Aktualisierung,
  • Wochenpläne der nächsten beiden Wochen
  • sowie Klassenarbeits- und Prüfungspläne.

Vereinbaren Sie mit der Schulöffentlichkeit, dass Veranstaltungen mindestens eine Woche vorher schriftlich angemeldet werden – dann behalten Büro und Hausmeister den Überblick.

In den Jahresterminplan gehören u. a. Klassenreisen, Projektwochen, Praktika, Notenschluss- und Zeugnistermine, Zeugniskonferenzen, Eltern- und Lehrer-, Fach- und Schulkonferenzen, Elternsprechtage, Schulfeste – und vor allem die landes- und bundesweit gesetzten Pflichttermine.

Erstellung des Jahresterminplans

            Typische Probleme

            Fazit