Personalplanung gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Schulleitung: Sie verlangt Sachkenntnis, Überblick, Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit, auch bei unsicheren Daten handlungsfähig zu bleiben. Denn Schülerzahlen, Stundenzuweisungen, Teilzeitwünsche, Beurlaubungen, Erkrankungen und Bewerbungen verändern sich oft noch während des Planungsprozesses.

Dieser Beitrag zeigt, wie Sie die Personalplanung für das kommende Schuljahr strukturiert vorbereiten: von den notwendigen Planungsdaten über die Ermittlung quantitativer und qualitativer Fachbedarfe bis hin zur Stundenverteilung, Abstimmung mit der Schulaufsicht und rechtssicheren Personalauswahl. Ziel ist eine Planung, die den Unterricht verlässlich absichert, Konflikte im Kollegium reduziert und zugleich Spielräume für pädagogische Entwicklung erhält.

Wichtig dabei: Viele Vorgaben sind Ländersache. Die genannten Zahlen und Verfahren dienen daher als Beispiele und orientieren sich am Schuljahr 2026/27. Verbindlich ist stets die aktuelle Erlasslage Ihres Bundeslandes.

 

Personalplanung und Lehrerversorgung systematisch vorbereiten

Die Stundenverteilung: Einsatzwünsche und Fachbedarfe austarieren

    Lehrerstundenbedarf mit Schulaufsicht und Behörde abstimmen

    Bewerbungsgespräche und rechtssichere Personalauswahl führen

      Fazit: Personalentscheidungen frühzeitig schulintern klären