Verantwortung übernehmen und übergeben
Zusammenfassung
Verantwortung übernehmen und übergeben – Tipps und Strategien
Herausforderung Amtsantritt
Neue Schulleitungen übernehmen eine Fülle bekannter, aber in neuer Dimension wirksamer Aufgaben. Die Verantwortung für Erfolge und Misserfolge liegt nun allein bei ihnen.
Von der Stellvertretung zur Gesamtleitung
Vorbereitung durch Fortbildungen und vorherige Leitungsaufgaben ist hilfreich, vermittelt aber nur einen Ausschnitt der tatsächlichen Leitungsverantwortung.
Das Verantwortungsdilemma
Schulleitungen tragen letztlich die Verantwortung für alle Ergebnisse – unabhängig von Delegation oder Teamstrukturen. Diese Verantwortung ist Quelle von Sinn und Selbstständigkeit, zugleich aber auch Druckfaktor.
Strategie 1: Balance finden
Erfolgreiche Schulleitungen akzeptieren, dass Managementaufgaben ebenso wichtig sind wie pädagogische Entwicklungsarbeit – auch wenn ein perfektes Gleichgewicht kaum erreichbar ist.
Strategie 2: Delegation
Aufgabenübertragung entlastet und stärkt das Kollegium. Entscheidend sind klare Standards, Vertrauen und Kontrolle des Fortschritts.
Strategie 3: Gemeinsame Entscheidungen
Kooperative Strukturen und kollegiale Entscheidungsprozesse fördern Entlastung und Beteiligung, bergen aber das Risiko von Frustration, wenn Ergebnisse nicht ernst genommen werden.
Fazit
Neue Schulleitungen meistern ihre Verantwortung am besten, wenn sie Management und Pädagogik ausbalancieren, bewusst delegieren und gemeinsam mit dem Kollegium entscheiden. Diese Strategien machen die komplexe Leitungsrolle handhabbarer und stärken die Schulentwicklung.
Verantwortung übernehmen und übergeben – Tipps und Strategien
Neue Schulleiterinnen und Schulleiter stoßen nach Amtsantritt auf eine Vielzahl vertraut wirkender Aufgaben. Doch schnell wird klar: Die Verantwortung für Erfolge und Misserfolge liegt nun vollständig bei ihnen. Dieses Verantwortungsbewusstsein gepaart mit dem Umfang der Aufgaben bildet ein zentrales Führungsproblem.
Die Verantwortlichkeiten der Schulleitung
Viele neue Schulleiterinnen und Schulleiter besuchen bereits vor ihrem Amtsantritt Fortbildungen und Beratungen für schulische Führungskräfte. Diese Angebote ergänzen und unterstützen ihre Tätigkeit in Leitungspositionen wie der Stellvertretung.
Häufig übernehmen sie dabei vor allem „Schwarzbrotarbeit“ wie
- Stundenpläne erstellen,
- Vertretungen organisieren,
- Konflikte regeln.
Dadurch lernen sie oft nicht die gesamte Bandbreite an Leitungsverantwortung kennen. Dennoch berichten viele, dass sie bereits in ihren vorherigen Positionen zahlreiche Aufgaben der Schulleitung ausgeführt haben. Diese Erfahrungen bilden für sie die Grundlage, den Übergang in die eigene Leitungsfunktion zu bewältigen.
Mehr und andere Verantwortlichkeiten
Trotz guter Vorbereitung bleibt die Gesamtheit der Aufgaben für neue Schulleiterinnen und Schulleiter eine große Herausforderung.
| Beispiel |
| Ein Schulleiter verglich seinen Amtsantritt zunächst mit einer Ehe, später mit einer Familie:
„Es ist, als ob man Vater von mehr als 500 Menschen ist – nicht nur der Schülerinnen und Schüler. Jede Entscheidung hat erhebliche Auswirkungen. Ich möchte die bestmöglichen Entscheidungen treffen, um die Schule voranzubringen.“ |
Verantwortung managen – ausgewählte Strategien
Fazit
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