Neue Schulleiterinnen und Schulleiter stoßen nach Amtsantritt auf eine Vielzahl vertraut wirkender Aufgaben. Doch schnell wird klar: Die Verantwortung für Erfolge und Misserfolge liegt nun vollständig bei ihnen. Dieses Verantwortungsbewusstsein gepaart mit dem Umfang der Aufgaben bildet ein zentrales Führungsproblem.

 

Die Verantwortlichkeiten der Schulleitung

Viele neue Schulleiterinnen und Schulleiter besuchen bereits vor ihrem Amtsantritt Fortbildungen und Beratungen für schulische Führungskräfte. Diese Angebote ergänzen und unterstützen ihre Tätigkeit in Leitungspositionen wie der Stellvertretung.

Häufig übernehmen sie dabei vor allem „Schwarzbrotarbeit“ wie

  • Stundenpläne erstellen,
  • Vertretungen organisieren,
  • Konflikte regeln.

Dadurch lernen sie oft nicht die gesamte Bandbreite an Leitungsverantwortung kennen. Dennoch berichten viele, dass sie bereits in ihren vorherigen Positionen zahlreiche Aufgaben der Schulleitung ausgeführt haben. Diese Erfahrungen bilden für sie die Grundlage, den Übergang in die eigene Leitungsfunktion zu bewältigen.

 

Mehr und andere Verantwortlichkeiten

Trotz guter Vorbereitung bleibt die Gesamtheit der Aufgaben für neue Schulleiterinnen und Schulleiter eine große Herausforderung.

Beispiel
Ein Schulleiter verglich seinen Amtsantritt zunächst mit einer Ehe, später mit einer Familie:

„Es ist, als ob man Vater von mehr als 500 Menschen ist – nicht nur der Schülerinnen und Schüler. Jede Entscheidung hat erhebliche Auswirkungen. Ich möchte die bestmöglichen Entscheidungen treffen, um die Schule voranzubringen.“

Verantwortung managen – ausgewählte Strategien

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