Schulleitung als Netzwerker
Zusammenfassung
Schulleitung als Netzwerker – Haltung, Aufgaben und Kompetenzen
Warum Netzwerke für Schulen strategisch sind
- Schulleitungen gestalten Netzwerke aktiv, nicht nur initiieren.
- Beziehungen werden zielgerichtet entwickelt und abgesichert.
- Kollegium wird befähigt, Netzwerkarbeit mitzutragen.
Kommunikation als Erfolgsfaktor
- Anpassung der Sprache an Wirtschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft.
- Externe Trainings (z. B. VHS) bringen neue Methoden.
- Klare Kommunikationswege, Feedback- und Dokumentationskultur.
Planvoll vorgehen statt ad hoc handeln
- Netzwerkarbeit am Schulentwicklungsziel ausrichten.
- Passende Partner und rechtliche Möglichkeiten prüfen.
- Kooperation verbindlich regeln (Kooperationsvertrag) und evaluieren.
Praxis: Multiprofessionelle Teams BO
- Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Eltern, Unternehmen bündeln Expertise.
- Schulweites BO-Konzept mit klaren Verantwortlichkeiten.
- Wöchentliche Praxistage und passgenaue Elternangebote.
Schule als Bildungszentrum der Region
- Öffnung für Abendkurse, Kultur, Vereine und Initiativen.
- Räume als Treffpunkte, Kooperation mit Stadtteilbibliothek/Jugendamt.
- Synergien: Expertise, Material, Beratung fließen in den Unterricht.
Schulleitung als Netzwerker – Haltung, Aufgaben und Kompetenzen
Schulleitungen sind zentrale Akteure im Aufbau und Erhalt von Netzwerken. Ihre Aufgabe geht über das Initiieren hinaus – sie müssen Beziehungen strategisch gestalten, rechtliche Rahmenbedingungen im Blick behalten und das Kollegium befähigen, Netzwerkarbeit selbstständig mitzutragen.
Kommunikationskompetenz: Der Schlüssel zur erfolgreichen Kooperation
Erfolgreiche Netzwerkarbeit hängt maßgeblich von gelungener Kommunikation ab. Dabei geht es nicht nur um pädagogische Sprache, sondern auch um den Austausch mit Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Daher lohnt sich für Schulleitungen der Blick über den Tellerrand: Kommunikationsseminare außerhalb des Bildungssektors, z. B. an Volkshochschulen, bieten neue Perspektiven und Methoden.
Netzwerke planen – statt einfach loszulegen
Netzwerkarbeit ist ein strategischer Prozess. Ein durchdachter Fahrplan hilft, Ressourcen effizient zu nutzen und die Zusammenarbeit zielgerichtet zu gestalten. Folgende Fragen bieten Orientierung:
- Was ist unser konkretes Schulentwicklungsziel?
- Welcher Partner kann dazu einen Beitrag leisten?
- Welche Formen der Zusammenarbeit sind realistisch und rechtlich möglich?
- Wie sichern wir die Kooperation verbindlich ab (z. B. per Kooperationsvertrag)?
- Wie und wann evaluieren wir die Zusammenarbeit?
| Praxisbeispiel: Multiprofessionelle Teams zur Berufsorientierung |
Eine Schule möchte die Berufsorientierung in den Abschlussjahrgängen verbessern. Dazu bildet sie ein multiprofessionelles Team aus Lehrkräften, Sozialarbeiter:innen, Eltern und Unternehmensvertreter:innen. Gemeinsam entwickeln sie:
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Bildungszentrum der Region: Schule als Lebens- und Lernort
Zukunftsweisende Schulen öffnen sich für ihre Umgebung – auch über den Unterricht hinaus. Denkbar sind:
Fazit: Schule gestalten heißt Region gestalten
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