Mit dem Selbstlernzentrum (SLZ) entsteht in der Grundschule ein Raum, der konsequent auf selbstreguliertes Lernen ausgerichtet ist. Es bietet Kindern einen geschützten Rahmen, um an eigenen Aufgaben, kleinen Projekten und grundlegenden Lernstrategien zu arbeiten, während sie dabei von Mentorinnen und Mentoren begleitet werden.

In einer Zeit, in der digitale Medien und KI den Alltag prägen, gewinnt dieser Lernort eine neue Bedeutung: In Hamburg beispielsweise kombinieren neu gebaute Schulen offene Lern‑ und Ganztagsflächen, Maker Spaces, Lernkojen und ein Selbstlernzentrum, um individuelles wie kooperatives Lernen zu ermöglichen ( → hamburg.de, 2025). Gleichzeitig betont die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, dass die Fähigkeit zur Selbstregulation zur Superpower wird: Sie entscheidet darüber, ob Lernende von KI profitieren oder Kompetenzen einbüßen (→ Deutsches Schulportal, 2025).

Grundlegend bei alledem ist nicht nur der Raum selbst, sondern ein tragfähiges pädagogisches und organisatorisches Konzept:

  • Wer nutzt das Selbstlernzentrum?
  • Wofür wird es eingesetzt?
  • Wie wird die Begleitung geregelt?
  • Und welche Ausstattung ist wirklich notwendig?

Genau hier liegt die Aufgabe der Schulleitung. Denn ein Selbstlernzentrum funktioniert nur dann, wenn es nicht als Zusatzangebot neben dem Unterricht läuft, sondern als sinnvoll eingebundener Teil des schulischen Lernens.

 

Ziele und Nutzen eines Selbstlernzentrums in der Grundschule

Flexible Lernlandschaften: Raumkonzept und Ausstattung

    Organisation: Rollen und Zuständigkeiten

      Zeitplanung und Steuerung

          Was Schulleitungen konkret mitnehmen können