Wie können Schulen Demokratie nicht nur thematisieren, sondern im Alltag wirksam verankern? Der folgende Artikel wirft einen kritischen Blick auf die Gelingensbedingungen demokratischer Förderung im Spannungsfeld zwischen demokratischer
Beteiligung und exekutiver Verantwortung der Schulleitung.

Dazu gehört, Schule nicht im Singular zu denken, sondern die jeweilige schulische Ausgangslage zu berücksichtigen sowie Gefährdungen von Demokratie zu identifizieren. Für den Schulalltag heißt das, demokratische Beteiligung gezielt zu organisieren und zugleich Grenzen transparent zu machen.

Tipp

Buchcover „Demokratie als Schulauftrag“ mit Weltkugel und erhobenen Händen.Beim folgenden Artikel handelt es sich um einen Auszug aus dem Sammelband

Demokratie als Schulauftrag – Schule zwischen Haltung, Recht und Beteiligung. Mit Materialien und rechtlichen Hinweisen für die Praxis. RAABE, 2026. ISBN 978-3-8183-0958-9

Mit Beiträgen von: Christoph Becker, Marc Eggert, Inga Feuser, Dietmar Kress, Marlon Lamour, Christopher Muhler, Stefan Rostock u. a.

 

Demokratie als Aufgabe der Schulleitung

Demokratiegefährdung im Schulalltag: Trägheit, Extremismus, Aushöhlung

Jede Schule ist anders: Ausgangslagen für Demokratieentwicklung analysieren

Mit Jürgen Habermas: Demokratische Verfahren in der Schule verankern

Mit Herfried Münkler: Steuerung und Verantwortung der Schulleitung

    Mit Oskar Negt: Demokratie als Zumutung – Widersprüche aushalten und produktiv gestalten

    Fazit: Demokratiebildung braucht Beteiligung, Führung und Urteilskraft