Konflikte gehören zum Schulalltag – ob auf dem Pausenhof, im Klassenzimmer oder im Kollegium. Entscheidend ist, wie wir mit ihnen umgehen.

Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marshall B. Rosenberg bietet Lehrkräften und Schulleitungen wertvolle Werkzeuge, um respektvolle Dialoge zu fördern und ein empathisches Miteinander zu gestalten. Mit einer Haltung, die auf Verständnis statt Strafe setzt, kann GfK das Schulklima nachhaltig positiv verändern.

Die folgenden Beispiele aus dem schulischen Alltag zeigen, dass die GfK mehr ist als eine Methode – sie ist eine Haltung, die auf Empathie, Respekt und wertschätzendem Dialog basiert.

 

Gewaltfreie Kommunikation auf dem Schulhof

Wie lassen sich Konflikte zwischen Schülerinnen und Schülern konstruktiv lösen?

Der Schulhof ist ein Ort, an dem Konflikte häufig spontan und laut eskalieren können. Gerade in solchen Momenten spielt die Haltung der Lehrkraft oder der Schulleitung eine entscheidende Rolle, um die Situation schnell zu entschärfen und gleichzeitig langfristig eine respektvolle Kommunikation zu etablieren.

Praxisbeispiel: Konflikt zwischen jüngeren und älteren Lernenden

Die Situation
Ein Fünftklässler beschimpft und beleidigt Zehntklässler auf dem Schulhof.

Mögliche Reaktion

Die Lehrkraft hört die Beleidigungen und spricht den Schüler in einer autoritären Weise an: „Du bist in der Klasse 5 und solltest mehr Respekt vor älteren Schülern zeigen. So geht das nicht! Du wirst mit deinen Eltern sprechen müssen.“

Mediationsgespräche: Konflikte durch Gewaltfreie Kommunikation schlichten

Fazit