Ob schwierige Elterngespräche, interne Konflikte im Kollegium oder stressbeladene Teamsitzungen – Schulleitungen stehen häufig vor herausfordernden Kommunikationssituationen. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie festgefahrene Gesprächsmuster durchbrechen, Missverständnisse klären und eine wertschätzende Gesprächskultur fördern. Erfahren Sie, wie Sie Verantwortung klar kommunizieren, destruktive Stressreaktionen erkennen und die Eigenverantwortung Ihrer Gesprächspartner stärken.

 

Wenn Gespräche festgefahren sind: Typische Kommunikationsfallen erkennen

Ob mit Eltern, Kolleginnen und Kollegen oder in internen Konflikten: Manche Gespräche scheinen im Kreis zu laufen. Ein zentraler Stolperstein: der sogenannte Teufelskreis. Er entsteht, wenn Ursache und Wirkung verwechselt werden:

Solche Muster verhindern Lösungen. Watzlawick nannte diese Eskalationsdynamik zirkulär. Die Lösung beginnt mit Bewusstheit:

  • Nehmen Sie solche Muster aktiv wahr.
  • Thematisieren Sie sie wertschätzend.
  • Ziehen Sie ggf. eine neutrale dritte Person hinzu (z. B. eine bzw. einen Coach).

Tipp: Legen Sie sich den Leitfaden: Teufelskreis durchbrechen zurecht.

 

Klärung statt Interpretation: Rückversichern, was angekommen ist

Oft reden Menschen aneinander vorbei. Ein Hinweis wird als Kritik verstanden, eine Frage als Unterstellung. Die Lösung: Rückversicherung einbauen.

      Positive Gesprächskultur pflegen: Sprache wirkt

      Fazit: Schwierige Gespräche professionell gestalten