Warum gute Gespräche mit Eltern so wichtig sind

Die Familie hat einen großen Einfluss auf den schulischen Erfolg von Kindern – oft sogar mehr als die Schule selbst. Deshalb ist es entscheidend, Eltern nicht nur zu informieren, sondern sie als echte Bildungspartner zu gewinnen. Wer mit Eltern auf Augenhöhe spricht, legt den Grundstein für eine gelingende Bildungs- und Erziehungspartnerschaft.

Doch Gespräche mit Eltern verlaufen nicht immer reibungslos. Missverständnisse, unterschiedliche Erwartungen oder belastete Situationen können zu Spannungen führen. Umso wichtiger ist es, Gespräche gut vorzubereiten und professionell zu führen.

Typische Herausforderungen im Elterngespräch
  • Eltern fühlen sich schnell bewertet oder nicht ernst genommen.
  • Lehrkräfte erleben Gespräche als belastend oder wenig zielführend.
  • Missverständnisse eskalieren zu Konflikten.

 

Die Beratung von Eltern ist keine freiwillige Zusatzaufgabe, sondern Teil des gesetzlichen Bildungsauftrags. So heißt es z. B. im Schulgesetz NRW:

„Die Schule soll Eltern sowie Schülerinnen und Schüler in Fragen der Erziehung, der Schullaufbahn und des weiteren Bildungswegs beraten.“

(§ 44 Abs. 5 SchulG NRW)

 

Elterngespräche gelingen besser, wenn sie gut vorbereitet, klar strukturiert und mit einer wertschätzenden Haltung geführt werden. Schulleitungen können dabei eine Vorbildfunktion einnehmen und gleichzeitig ihr Kollegium in der Weiterentwicklung unterstützen. So wird aus dem Gespräch ein echter Dialog auf Augenhöhe – im Sinne der Kinder.

Gerade bei schwierigen Themen wie Leistungsproblemen oder auffälligem Verhalten ist eine professionelle Gesprächsstruktur hilfreich. Dabei gilt: Gesprächskompetenz ist kein angeborenes Talent, sondern kann gelernt und trainiert werden.

 

Vor dem Gespräch: Klärung und Vorbereitung

    Typische Stolperfallen erkennen und vermeiden

      Systemische Gesprächsstrategien als Hilfe

          Wertschätzende Kommunikation in schwierigen Gesprächen

                Gesprächskompetenz als Teil der Schulentwicklung

                          Fazit: Kommunikation braucht Qualifikation