Schulleiter und Beiratsmitglied Carsten Arntz, Experte für schulische Digitalisierung
Der Autor des Papers: praxisnah, erfahren und strategisch in der Schulentwicklung verankert.

Der DigitalPakt 2.0 steht vor der Tür – und mit ihm neue Chancen für Schulen und Schulträger. Carsten Arntz ist Oberstudiendirektor i. K. und Schulleiter des Erzbischöflichen Berufskollegs Köln und zeigt als ausgewiesener Experte für schulische Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, wie Fördermittel strategisch genutzt und Digitalisierung nachhaltig im Schulalltag verankert werden können.

Den vollständigen → Praxisratgeber für Schulen und Schulträger zum Digitalpakt 2.0 finden Sie im Download-Bereich.

 

Der DigitalPakt Schule geht in die zweite Runde: Ab 2026 stellen Bund und Länder gemeinsam fünf Milliarden Euro zur Verfügung, um die digitale Infrastruktur an Schulen weiterzuentwickeln. Schulen und Schulträger profitieren dabei von vereinfachten Verfahren und erweiterten Fördermöglichkeiten – etwa für Wartung, KI-gestützte Anwendungen oder Fortbildungen. Bereits 2025 können erste Maßnahmen vorbereitet und gestartet werden.

Dieser Praxisratgeber zeigt, wie sich Schulleitungen und Schulträger strategisch und pädagogisch fundiert auf den DigitalPakt 2.0 vorbereiten können, welche Schritte sich in der Praxis bewährt haben und welche Erkenntnisse aus der ersten Förderphase besonders relevant sind.

 

Was ist neu im DigitalPakt 2.0?

Im Vergleich zum DigitalPakt 1.0 (2019–2024) bringt die zweite Phase einige grundlegende Veränderungen mit sich:

  • Weniger Bürokratie: Keine Einzelschulanträge mehr. Schulträger erhalten pauschale Budgets und entscheiden im Rahmen verbindlicher Kriterien über die Mittelverwendung.
  • Schnellere Umsetzung: Standardisierte Verfahren, reduzierte Berichtspflichten und digitale Antragssysteme sollen Prozesse beschleunigen.
  • Mehr Ganzheitlichkeit: Gefördert werden nicht nur Geräte, sondern auch Support, Wartung, Fortbildung und schulische Entwicklungsprozesse.
  • Vorzeitiger Maßnahmenbeginn ab 2025: Förderfähige Maßnahmen dürfen bereits vor dem offiziellen Programmstart vorbereitet und begonnen werden.

Neu ist außerdem die Möglichkeit länderübergreifender Projekte sowie eine eigene Bund-Länder-Initiative zur Weiterentwicklung digitalen Lehrens und Lernens.

Erkenntnisse aus dem DigitalPakt 1.0
Die erste Förderphase zeigt deutlich:

  • Ganzheitlich planen: Technik, Didaktik, Fortbildung und Support müssen zusammengedacht werden.
  • Kompetenzen aufbauen: Ohne systematische Qualifizierung bleibt Technik wirkungslos.
  • Support absichern: Verlässliche IT-Strukturen sind eine Führungs- und Organisationsaufgabe.
  • Nachhaltigkeit einplanen: Ersatzbeschaffungen, Lizenzkosten und Folgekosten sollten früh berücksichtigt werden.
  • Datenschutz ernst nehmen: DSGVO-Konformität und IT-Sicherheit sind von Beginn an mitzudenken.

 

In 7 Schritten den DigitalPakt 2.0 vorbereiten

                  Künstliche Intelligenz im schulischen Kontext

                    Fazit: Jetzt gezielt handeln