Für eine inklusive Schulentwicklung braucht es Lehrkräfte, die in interdisziplinären Teams zusammenarbeiten, sich unterstützen und voneinander lernen. Grundlage ist eine weltoffene Haltung sowie die Bereitschaft, gemeinsam kreative Ideen für individuelle Förderung zu entwickeln – damit Bildung für alle gelingt.

 

Interdisziplinäre Kooperation im multiprofessionellen Team

Kooperation im multiprofessionellen Team ist zentral für Inklusion. Grundlage ist eine gemeinsame Zielsetzung und die Haltung, für jede Schülerin und jeden Schüler eine passende Lernumgebung zu schaffen. Kooperation bedeutet dabei mehr als Arbeitsteilung – sie basiert auf Gleichwertigkeit und Vertrauen, um Kinder und Jugendliche bestmöglich zu fördern.

In einer inklusiven Schule arbeiten verschiedene Professionen zusammen – Lehrkräfte, Logopädinnen und Logopäden, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Jugendhilfe, Schulbegleitungen und Eltern. Ihr gemeinsames Ziel: jedem Kind die bestmögliche Bildung ermöglichen.

Der digital-inklusive Ansatz unterstützt dabei nicht nur die Unterrichtsentwicklung, sondern auch Lehrkräfte bei Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung.

Was ist eigentlich Diklusion?

„Diklusion ist ein Neologismus aus „Digitalität“ oder auch „digitale Medien“ und „Inklusion“. Der Begriff #diklusion wurde von der Autorin als sogenannter Hashtag (eine Art Suchbegriff) auf dem sozialen Netzwerk Twitter ins Leben gerufen, um die notwendige Verbindung der beiden größten Herausforderungen in der Schulentwicklung zu verdeutlichen.“ –

(Dr. Lea Schulz)

Digitale Medien unterstützen

  • bei der Feststellung der Lernausgangslage,
  • bei der formativen Evaluation des Lernprozesses,
  • bei der Dokumentation,
  • bei der Organisation,
  • bei der Unterrichtsvor- und -nachbereitung, sowie
  • bei der Vernetzung und Kommunikation im multiprofessionellen Team, wie auch über die schulischen Strukturen hinaus.

Die Tätigkeitsbereiche des Teams reichen von inklusivem Unterricht und Fördergruppen über Projekte, Ausflüge und Lernen an anderen Orten bis hin zu Kooperationen mit außerschulischen Partnern.

    Vier gute Gründe für Teamstrukturen

    Diklusive Teamstrukturen

      Leitfragen zur Reflexion

        Literatur