Digitale Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams
Zusammenfassung
Digitale Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams in der Schule
Warum Kooperation zentral ist
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Inklusion gelingt nur im Zusammenspiel verschiedener Professionen (Lehrkräfte, Sozialpädagogik, Jugendhilfe, Eltern).
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Gemeinsame Zielsetzung: lernwirksame Teilhabe für jede Schülerin / jeden Schüler.
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Digitale Medien stützen Diagnostik, Dokumentation, Organisation und Teamkommunikation.
Herausforderungen erkennen
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„Einzelkämpfer“-Kultur, zelluläre Schulorganisation und fehlende Zeitfenster erschweren Zusammenarbeit.
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Unklare Rollen, fehlende Feedback- und Evaluationsstrukturen.
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Auftrag an Schulleitung: Rahmen, Zeitbudgets und transparente Teamstrukturen schaffen.
Digitale Infrastruktur aufbauen
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Gemeinsame Datenablage (z. B. LMS wie itslearning, Moodle, HPI-Schulcloud) als Drehkreuz.
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Lokale Cloudoptionen (z. B. Synology-DiskStation) mit klarer Nutzungsordnung und Backup.
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DSGVO-konforme Kommunikation: integrierte LMS-Nachrichten, Threema Education, Schoolfox; Videokonferenzen z. B. BBB in Moodle.
Sitzungsmanagement professionalisieren
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Klare Ziele, Tagesordnung, feste Rahmenbedingungen, visualisiertes Protokoll, Schlussblitzlicht.
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Terminfindung digital: DFN-Terminplaner (statt Doodle).
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Wiederverwendbare Canvas-Vorlagen für Klassenteams (z. B. Miro-Board).
Kollaboration leben
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Gemeinsames Arbeiten synchron/asynchron (z. B. Microsoft 365, CryptPad; Kanban-Boards für To-dos).
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Sensible Daten nicht in Cloud-Dokumenten ablegen.
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Regelmäßige Reflexionsschleifen zu Prozessen, Leitbildern und Haltungen.
Fazit
Schulleitungen schaffen durch verbindliche Team-Zeitfenster, eine zentrale Datenablage, DSGVO-konforme Kommunikationskanäle und standardisierte Meeting-Formate (Agenda, Protokoll-Canvas) die Voraussetzungen für wirksame, digital gestützte Kooperation. Starten Sie mit: Team-Landkarte (Venn), Wahl eines Tools-Sets (LMS + Messenger + Video), Terminserie für Teamsitzungen, Einführung eines einheitlichen Protokoll-Canvas.
Digitale Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams – Tipps für erfolgreiche Kooperation
Für eine inklusive Schulentwicklung braucht es Lehrkräfte, die in interdisziplinären Teams zusammenarbeiten, sich unterstützen und voneinander lernen. Grundlage ist eine weltoffene Haltung sowie die Bereitschaft, gemeinsam kreative Ideen für individuelle Förderung zu entwickeln – damit Bildung für alle gelingt.
Interdisziplinäre Kooperation im multiprofessionellen Team
Kooperation im multiprofessionellen Team ist zentral für Inklusion. Grundlage ist eine gemeinsame Zielsetzung und die Haltung, für jede Schülerin und jeden Schüler eine passende Lernumgebung zu schaffen. Kooperation bedeutet dabei mehr als Arbeitsteilung – sie basiert auf Gleichwertigkeit und Vertrauen, um Kinder und Jugendliche bestmöglich zu fördern.
In einer inklusiven Schule arbeiten verschiedene Professionen zusammen – Lehrkräfte, Logopädinnen und Logopäden, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Jugendhilfe, Schulbegleitungen und Eltern. Ihr gemeinsames Ziel: jedem Kind die bestmögliche Bildung ermöglichen.
Der digital-inklusive Ansatz unterstützt dabei nicht nur die Unterrichtsentwicklung, sondern auch Lehrkräfte bei Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung.
Was ist eigentlich Diklusion?
„Diklusion ist ein Neologismus aus „Digitalität“ oder auch „digitale Medien“ und „Inklusion“. Der Begriff #diklusion wurde von der Autorin als sogenannter Hashtag (eine Art Suchbegriff) auf dem sozialen Netzwerk Twitter ins Leben gerufen, um die notwendige Verbindung der beiden größten Herausforderungen in der Schulentwicklung zu verdeutlichen.“ –
(Dr. Lea Schulz)
Digitale Medien unterstützen
- bei der Feststellung der Lernausgangslage,
- bei der formativen Evaluation des Lernprozesses,
- bei der Dokumentation,
- bei der Organisation,
- bei der Unterrichtsvor- und -nachbereitung, sowie
- bei der Vernetzung und Kommunikation im multiprofessionellen Team, wie auch über die schulischen Strukturen hinaus.
Die Tätigkeitsbereiche des Teams reichen von inklusivem Unterricht und Fördergruppen über Projekte, Ausflüge und Lernen an anderen Orten bis hin zu Kooperationen mit außerschulischen Partnern.
Vier gute Gründe für Teamstrukturen
Diklusive Teamstrukturen
Leitfragen zur Reflexion
Literatur
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