Künstliche Intelligenz ist fester Bestandteil des schulischen Alltags – und wird es bleiben.

Um ihr konstruktiv zu begegnen, braucht die gesamte Schulgemeinschaft fundierte KI-Kompetenzen sowie eine flexible, lösungsorientierte Schulkultur. Trotz weiterhin verbreiteter negativer Assoziationen wie Täuschung oder Kompetenzverlust sollte der Fokus auf einem verantwortungsvollen, reflektierten Umgang liegen – im Sinne der KMK, die Koaktivität mit KI als Unterrichtsziel definiert.

Probleme entstehen weniger durch die Nutzung an sich, sondern durch unkritisch übernommene oder nicht transparent kommunizierte KI-Ergebnisse. Bei angemessener Einbettung bietet KI jedoch große Chancen für Lehren und Lernen.

Der Leitgedanke lautet daher: konstruktiv statt restriktiv.

 

Zwiespalt zwischen Recht und pädagogischem Ermessen

Häufige Themen im Schulalltag sind Täuschungsvorwürfe und Plagiate durch KI-Chatbots bei Leistungsmessungen. Lehrkräfte können Anzeichen für KI-Nutzung erkennen, aber die Beurteilung bleibt schwierig, zumal jede schulrechtliche Bewertung im pädagogischen Ermessensspielraum liegt. Es gibt derzeit keine rechtlich verlässlichen Tools zur Bestimmung von KI-Produkten, und rechtliche Unsicherheit herrscht, insbesondere in Deutschland.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Technologie ist daher unerlässlich, und trotz Herausforderungen bietet KI zahlreiche Chancen für Lehren und Lernen.

Tipp
Solange klare rechtliche Regelungen fehlen, sollten Lehrkräfte bei Verdacht auf Täuschungen die Schulleitung einbeziehen.

 

Schaffen Sie Transparenz bei der Nutzung von KI

1. Legen Sie verbindliche Regeln für die Nutzung und Dokumentation von KI fest.

    KI-Kompetenz als Bildungsziel

    Das 6-Säulen-Modell der KI-Nutzung

      Achtung, KI-Tunnel!

      Fazit