Abistreiche, Mottowochen, Abschlussbälle und andere Abschlussrituale gehören an vielen Schulen zur Schulkultur. Sie markieren für die Absolventinnen und Absolventen einen biografisch wichtigen Übergang: Nach vielen Jahren im System Schule wollen sie sichtbar Abschied nehmen, Regeln spielerisch umkehren, gemeinsam feiern und sich als Jahrgang noch einmal erleben. Für Schulleitungen sind diese Tage zugleich eine pädagogische Chance und eine organisatorische Herausforderung. Es geht um Beteiligung, Verantwortung und Anerkennung – aber auch um Aufsicht, Alkohol- und Drogenkonsum, Sicherheit, Brandschutz und die Außenwirkung der Schule. Wie können Sie einen Abistreich und andere Abschlussrituale sicher gestalten?

Patentrezepte gibt es nicht. Doch gerade wenn Schulleitungen ihren Abschlussjahrgängen Freiräume geben wollen, lohnt sich eine gute Vorbereitung: klare Absprachen, verlässliche Zuständigkeiten und ein gemeinsames Verständnis davon, wie ein gelungener Abschied aussehen kann. So entsteht ein Rahmen, in dem Kreativität, Feierfreude und Verantwortung zusammenfinden.

 

Was Abistreich und andere Abschlussrituale für Jugendliche bedeuten

Drei mögliche Leitungshaltungen

Alkohol, Provokationen, Social Media: Was heute zwingend mitzudenken ist

    Ein zeitgemäßes Sicherheits- und Kommunikationskonzept

          Bei Provokationen die Nerven behalten – aber nicht alles laufen lassen

            Fazit