Wir erleben eine Zeit tiefgreifender Transformationsprozesse. Gesellschaft und Lernen verändern sich. Auch Schule steht vor der Aufgabe, diese Entwicklungen aufzugreifen und junge Menschen zu befähigen, Verantwortung für sich selbst, für andere und die Welt zu übernehmen.

Was zeichnet Schulen aus, die sich auf den Weg gemacht haben? Worauf kommt es bei der Gestaltung eines Lernkulturwandels an? Antworten darauf bietet ein Entwicklungsmodell, das im Rahmen des Innovationsprojektes „UnLearn School“ der gemeinnützigen Organisation beWirken gGmbH gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis entstanden ist. Es beschreibt fünf zentrale Dimensionen und Entwicklungsgrade auf dem Weg zum Lernen der Zukunft.

Zahlreiche Schulen hinterfragen bereits traditionelle Gewohnheiten und Strukturen. Sie erproben neue Lernformen, die wirkungsvolles, individuell ausgerichtetes Lernen ermöglichen. Indem sie sich von jahrzehntelang als selbstverständlich geltenden Strukturen lösen, durchlaufen sie einen bewussten „Verlernprozess“. So schaffen sie Raum für neue Wege der Schul- und Lerngestaltung, die den Bedürfnissen der Lernenden und den gesellschaftlichen Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden.

 

Fünf Dimensionen des Lernkulturwandels

            Schulentwicklung im Wandel: Von traditionellen Ansätzen zu ganzheitlichen Veränderungsprozessen

            Ein Ansatz für die Veränderung von Schule