Resilienz in der Schule fördern
Zusammenfassung
Resilienz in der Schule fördern – Auftrag für Schulleitungen
Warum Resilienz Schulleitungsaufgabe ist
- Psychische Belastungen lassen sich nicht verhindern, aber abfedern.
- Schulleitungen schaffen die Strukturen für nachhaltige Resilienzförderung.
- Verankerung in Unterricht, Schulprogramm und Schulkultur ist entscheidend.
Bausteine auf Schulebene
- Wertschätzendes Lernklima: Sicherheit, Gesehen-Werden, Ernstnahme.
- Partizipation: Dienste, Schülerparlament, Projekttage.
- Verlässliche Strukturen: klarer Tages-/Wochenrhythmus gibt Halt.
Selbstwirksamkeit & Unterricht
- Problemlöseprogramme (z. B. „4-Schritte-Problemtraining“) implementieren.
- Erfolge sichtbar machen; Feedback systematisieren.
- Drei Prinzipien: Verstehbarkeit, Bedeutsamkeit, Machbarkeit.
Beziehungen systematisch stärken
- Mentoring für alle: feste Bezugsperson je Schüler:in.
- Zeitfenster für Beziehungsarbeit (Klassenleitung, Sprechzeiten).
- Fortbildungen: aktives Zuhören, positive Verstärkung.
Kooperation & Elternarbeit
- Elternabende zu Resilienz mit alltagsnahen Tipps.
- Kooperationen mit Sport, Kultur, Beratung, Jugendhilfe.
- Schulsozialarbeit gezielt einbinden.
Kultur des Gelingens
- Erfolge klein wie groß sichtbar feiern.
- Wertschätzende Kommunikation etablieren.
- Strukturen sichern, auch bei Personalwechseln.
Resilienz in der Schule fördern – Auftrag für Schulleitungen
Psychische Belastungen von Schülerinnen und Schülern lassen sich nicht vollständig verhindern. Doch Schulen können entscheidend dazu beitragen, wie gut junge Menschen mit Krisen umgehen. Resilienz – die Fähigkeit, schwierige Situationen zu bewältigen – ist dabei ein zentraler Schutzfaktor. Schulleitungen spielen eine Schlüsselrolle, weil sie Strukturen schaffen können, die Resilienz im Unterricht und in der gesamten Schulkultur nachhaltig verankern.
Resilienz beginnt auf Schulebene
Resilienzförderung ist mehr als ein einzelnes Programm – es ist ein Gesamtkonzept.
Bausteine für Schulleitungen:
- Wertschätzendes Lernklima: Schülerinnen und Schüler sollen sich sicher, gesehen und ernst genommen fühlen.
- Partizipation ermöglichen: Beteiligung an Entscheidungen (z. B. Klassendienste, Schülerparlament, Projekttage).
- Verlässliche Strukturen: Ein klarer Tages- und Wochenrhythmus gibt Orientierung und Sicherheit.
| Tipp |
| Machen Sie Resilienzförderung zu einem festen Bestandteil des Schulprogramms. Wie Sie Ihr Kollegium mit ins Boot holen, erfahren Sie im Artikel Psychische Belastung bei Kindern erkennen – Schulleitungen befähigen ihr Kollegium. |
Ich-Stärkung in den Unterricht integrieren
Resiliente Jugendliche wissen, dass sie Krisen bewältigen können. Diese Selbstwirksamkeit entsteht nicht von allein.
Handlungsmöglichkeiten für Schulleitungen:
- Programme zur Problemlösekompetenz: Unterstützen Sie Ihr Kollegium, Methoden wie das „4-Schritte-Problemtraining“ in den Unterricht einzubauen.
- Erfolge sichtbar machen: Anerkennung und Feedbacksysteme aufbauen, die auch kleine Fortschritte würdigen.
- Rückmeldungen kultivieren: Feedbackgespräche zwischen Lehrkräften und Lernenden sollten regelmäßig stattfinden und nicht nur bei Notengebung.
Zusammenarbeit mit Eltern und externen Partnern
Kultur des Gelingens etablieren
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