Schulleitungen müssen Tag für Tag sehr unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden. Personalfragen, Inklusion, Ganztag, Digitalisierung und KI, Schulentwicklungsprozesse, Elterngespräche und eine Vielzahl administrativer Aufgaben konkurrieren um Zeit und Aufmerksamkeit. Hinzu kommen kurzfristige Probleme, die sich kaum planen lassen. So entsteht schnell das Gefühl, vor allem auf Anforderungen reagieren zu müssen, statt den eigenen Arbeitsalltag aktiv zu gestalten.

Auf Dauer kann das zu Überlastung und sinkender Motivation führen. Umso wichtiger ist die Frage: Wie kann ich meinen Schulleitungsalltag so gestalten, dass ich meine Arbeit wieder als sinnvoll, bewältigbar und zufriedenstellend erlebe – und gleichzeitig genügend Raum für mein Privatleben bleibt?

Nicht alle Rahmenbedingungen lassen sich verändern. Sehr wohl beeinflussen können Sie jedoch, worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit richten, welche Prioritäten Sie setzen und wie Sie innerhalb Ihres Handlungsspielraums arbeiten.

Dafür lohnt es sich, zunächst die eigenen Bedürfnisse hinter der Unzufriedenheit genauer zu betrachten. Anschließend können Sie neue Lösungswege entwickeln und in kleinen Schritten ausprobieren. Dieser Beitrag gibt Ihnen dafür konkrete Reflexions- und Praxisimpulse.

 

Perspektive wechseln: Den eigenen Handlungsspielraum wiederentdecken

    Werden Sie zur Gestalterin oder zum Gestalter Ihres Arbeitsalltags

              Fazit: Nicht alles ändern – aber das Veränderbare nutzen