Hilfe, meine Schule wird Digital! (Teil 1)
Zusammenfassung
Hilfe, meine Schule wird Digital! (Teil 1) – Was bedeutet Digitalisierung?
Digitalisierung verstehen
- Mehr als Technik: Transformation von Prozessen, Kommunikation, Lernen
- Kultureller Wandel: Haltung, Werte, Beteiligung aller Statusgruppen
- Ziel: Bildung zeitgemäß weiterentwickeln, Teilhabe sichern
Haltung & Schulentwicklung
- Digitalisierung als Chance, nicht als Pflichtaufgabe kommunizieren
- Routinen hinterfragen, Bewährtes bewahren, Neues zulassen
- Leitbild und gemeinsame Vision mit Kollegium verankern
4K-Modell als Leitstern
- Kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation, Kollaboration fördern
- Digitale Tools gezielt für Differenzierung/Personalisierung nutzen
- Qualität statt 1:1-Ersatz analoger Methoden
Rolle der Schulleitung
- Strategische Steuerung: Ziele, Ressourcen, Fortbildungsarchitektur
- Kommunikations- und Beteiligungsformate (Steuergruppe, Workshops)
- Infrastruktur, Plattformen, Supportstrukturen verbindlich regeln
Praxisimpulse & Beispiele
- Vorbilder: u. a. Hessenwaldschule, Heliosschule; Kriterien „Digitale Schule“
- Quick-Checks: Ist-Stand, Vision 2040, nächste Schritte priorisieren
- Materialien: Checkliste, Mailvorlage, Reflexionsbogen für den Start
Hilfe, meine Schule wird Digital! (Teil 1) – Was bedeutet Digitalisierung?
Was bedeutet Digitalisierung für Schulen?
„Digitalisierung“ wird oft reduziert auf das Scannen von Papier oder den Einsatz von Tablets im Unterricht. Dabei greift diese Vorstellung zu kurz. Laut Duden bedeutet der Begriff zunächst lediglich die „Umwandlung von analogen Inhalten in digitale Formate“. In der Praxis geht es jedoch um viel mehr: Es geht um die Transformation von Prozessen, Kommunikation und Lernen. Digitalisierung bedeutet Wandel – nicht nur technologisch, sondern kulturell.
Mehr als Technik: Eine humanistische Perspektive
Digitalisierung kann Gesellschaft gestalten. Sie kann Menschen verbinden, Teilhabe ermöglichen, Bildung personalisieren. Denken wir an die Vorteile vernetzter Daten: Frühwarnsysteme bei Naturkatastrophen, medizinische Ferndiagnosen oder die unkomplizierte Zusammenarbeit über Schulgrenzen hinweg. All das zeigt: Digitalisierung kann Lebensqualität verbessern – wenn sie verantwortungsvoll genutzt wird.
Digitalisierung ist also weder Fluch noch Segen – sie ist das, was wir daraus machen. Ihr Potenzial entfaltet sich nur, wenn sie kritisch begleitet und aktiv gestaltet wird.
| Reflexionsimpuls |
| Was bedeutet Digitalisierung für Sie persönlich? In welchen Bereichen Ihres Lebens oder Ihrer Schule ist sie unverzichtbar geworden? |
Schule im Wandel: Neue Anforderungen, neue Haltung
Schulen haben den Auftrag, junge Menschen auf die Welt von morgen vorzubereiten. Das umfasst nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Kompetenzen wie kritisches Denken, Kommunikation und Kreativität. Diese „4K“ sind zentrale Bausteine einer zukunftsfähigen Bildung. Digitalisierung ist das Werkzeug, um diese Kompetenzen zu fördern – wenn die Haltung dazu stimmt.
Das 4K-Modell als Leitbild
Das 4K-Modell (Kreativität, Kommunikation, Kollaboration, Kritisches Denken) beschreibt zentrale Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts. Es eignet sich hervorragend als Leitbild für Schulentwicklung im digitalen Zeitalter. Dabei geht es nicht um das blinde Ersetzen analoger Methoden durch digitale, sondern um eine qualitative Weiterentwicklung.
Digitalisierung als Neuanfang verstehen
Die Rolle der Schulleitung
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