Digitalisierung mit Plan: Der MEP im Kontext von Change Management

Veränderungen brauchen Struktur – Change Management bietet genau diese. Unternehmen arbeiten schon lange mit klaren Prozessen, um Neuerungen umzusetzen. Für Schulen bedeutet das: Digitalisierung darf nicht zufällig passieren, sondern braucht Planung, Kommunikation und eine gemeinsame Vision. Der MEP ist dabei mehr als ein Antrag auf Fördermittel, er ist das Drehbuch für Ihre Veränderungsreise.

Was gehört in einen Medienentwicklungsplan (MEP)?
  • Vision der digitalen Schule (pädagogisch und organisatorisch)
  • IST-Analyse (Technik, Kompetenzen, Schulklima, Supportstrukturen)
  • Entwicklungsziele mit Zeitplan und Etappenzielen
  • Konkrete Maßnahmenplanung (inkl. Zeitfenster und Zuständigkeiten)
  • Mediencurriculum & Integration in Unterricht und Schulorganisation
  • Fortbildungskonzept für Lehrkräfte, Schülerschaft und Eltern
  • Kommunikations- und Beteiligungskonzept
  • Evaluationsstrategie (formativ und summativ)
  • Finanzierungs- und Beschaffungsplan (abgestimmt mit dem Schulträger)
  • Unterschriften und Vereinbarungen mit allen Beteiligten

 

Die 5 Phasen des Change Managements – angewendet auf Ihren MEP

1. Datensammlung: Den IST-Stand analysieren

Bevor Sie Ziele formulieren, müssen Sie wissen, wo Sie stehen:

  • Welche digitale Ausstattung ist vorhanden?
  • Wie arbeiten Kollegium, Verwaltung und Schülerschaft digital?
  • Gibt es Fortbildungskonzepte oder digitale Curricula?

Einen praktischen Fragenkatalog zur IST-Analyse finden Sie in der Checkliste: Wo steht meine Schule bei der Digitalisierung?

 

2. Vision und Entwicklungsziele definieren

Stellen Sie sich vor:

          Den MEP in 7 Schritten praktisch umsetzen